Der Name Hella [zurück]
BERGHOFF, Wilhelm: 100 Jahre Hella. Von der Lampenmanufaktur zum globalen Automobilzulieferer. Lippstadt 1999.

Wie das seit 1908 verwendete Warenzeichen Hella sowie das daraus 1925 geschaffene und 1926 beim Deutschen Patentamt zum Markenzeichen eingetragene Logo entstanden sind, lässt sich heute nicht mehr mit genauer Sicherheit sagen. Einerseits könnte eine Acetylenlaterne von 1900, welche nach dem griechischen Sonnengott Helios benannt wurde, Ausgangsgedanke für den Namen Hella gewesen sein. Andererseits trugen alle Produkte der Westfälischen Metall-Industrie (früherer Name der Firma Hella) außer der offiziellen Firmenbezeichnung auch eine Plakette, welche eine junge Frau mit strahlender Sonne über dem Haupt zeigte. Hier liegt der Schluss nahe, dass der Urheber an eine Göttin des Lichts dachte und Hella vom Namen des Sonnengottes ableitete. Die dritte und wohl wahrscheinlichste Version wird Firmengründer Sally Windmüller persönlich zugeschrieben, welcher seine Frau Helene mit der Kurzform ihres Namens ehren wollte. Dabei war die akustische Assoziation zu "heller" bei einem Scheinwerfer durchaus wünschenswert.